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Gelten nach MPU die gleichen THC Richtwerte?

Takuya

Neuer Benutzer
Hallo Leute ich habe eine wichtige Frage.
Ich bin leidenschaftlicher Cannabis Konsument. Im Jahre 2023 wurde ich mit Amphetamin und thc 2.2ng/ml im Blut erwischt und musste eine mpu machen. Diese habe ich erfolgreich bestanden mit 18 Monaten Abstinenznachweis.

Nun meine Frage, da ich oft kiffe. Ist der Wert von 3,5ng/ml thc im Blut für mich auch zuständig oder darf mein thc Wert nicht mehr als 0,0 sein?

Die Führerscheinstelle geht ja davon aus dass ich abstinent bin.

Es geht mir darum dass ich nie nach einem joint oder bekifft Auto fahre. Ich aber am nächsten Morgen sicherlich noch etwas Rest im Blut habe.

Angenommen die Polizei stellt 1,5ng/ml thc in meinem Blut fest, liegt das ja unter dem Richtwert. Wird die Führerscheinstelle überhaupt davon erfahren und wenn ja wird direkt ein Entzug eine mpu angeordnet?

Würde mich freuen wenn jemand etwas aus Erfahrung berichten kann.

Habr einen super schönen Tag Leute
Takuya
 
da ich oft kiffe. Ist der Wert von 3,5ng/ml thc im Blut für mich auch zuständig oder darf mein thc Wert nicht mehr als 0,0 sein?
welche Entscheidung für die Zukunft hast Du Deinem Gutachter mitgeteilt?
...


konntest Du Dich an deine Pläne halten?
Nein?
Dann war es die falsche Entscheidung, Dir die Fahrerlaubnis wieder zu erteilen und Deine MPU ist nur noch Altpapier.
Oder anders: Jeder Konsum, von dem die FsSt erfährt, führt umgehend zu einer neuen (und extrem strengen) MPU. Du spielst mit dem Feuer, das muss Dir klar sein.

Auf der anderen Seite: sie muss dazu natürlich erstmal davon erfahren. Unter 3,5ng bist Du halbwegs sicher davor. Ob jetzt die Polizei direkt bei der Kontrolle abrufen kann, ob Du schon eine MPU mit Abstinenzentscheidung hattest, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Und wie das jetzt bei einem Unfall aussieht (der ja immer passieren kann), das kann ich auch nicht einschätzen, da lass ich mal unsere Verwaltungsexperten ran...
 
Zuletzt bearbeitet:
mit 18 Monaten Abstinenznachweis

Abstinenz heißt lebenslänglich kein (in deinem Fall) Cannabis mehr, 24 Stunden am Tag. Egal ob du ein Kfz führst oder nicht, egal zu welcher Tageszeit, egal ob du auf einem Konzert bist, egal wie du das Cannabis konsumierst, egal ...

Aus Sicht der Führerscheinstelle: Du hast dem Gutachter erzählt, das du ein so massives Cannabisproblem hast, das du nur unter Abstinenz (siehe vorheriger Absatz) keine Gefahr mehr als Kraftfahrzeugführerin darstellst. Selbst wenn du ohne Bezug zum Straßenverkehr Cannabis zu dir nimmst bist du so in der Sucht gefangen, das du dann deine Cannabiszunahme (ich vermeide absichtlich den verharmlosenden Begriff Konsum) nicht mehr steuern kannst. Unter diesen Voraussetzungen hast du deine Fahrerlaubnis / deinen Führerschein zurückerhalten.

Wenn du jetzt mit Cannabis in deinem Körper erwischt wirst ist eine erneute MPU-Aufforderung zulässig und sehr wahrscheinlich. Ob es wirkt oder nicht spielt dabei keine Rolle.

Anders wäre es, wenn du die MPU mit kontrollierter Cannabiszunahme bestanden hättest und dir ohne Bezug zum Straßenverkehr Cannabis nachgewiesen würde. Dann wäre nach den aktuellen Gesetzen eine MPU-Forderung nicht angemessen. Ob es da irgendwelche Grenzwerte gibt weiß ich nicht.
 
Hey danke für eure Antworten.

Ich schaue mal später nochmal in die genauen mpu Akten, was genau festgehalten worden ist.

Gibt es denn eine Möglichkeit, vor allem unter Berücksichtigung der Legalisierung von Cannabis, dass man ein kontrollieren Cannabiskonsum führen darf? Dass man es schafft Straßenverkehr und Konsum zu trennen? Eignungstest etc?

Ich fahre wie gesagt nie bekifft, da achte ich sehr streng drauf. Dadurch dass ich aber oft abends mal paar joints rauche werde ich morgens noch Restbestände haben. Es kann doch nicht sein dass ich mein Leben lang, so lange ich konsumiere, Angst davor zu haben kontrolliert zu werden, obwohl ich garnicht über den rechtlichen Belangen stehe.

Ich frage mich wo ist da die Grenze? Selbst bei 0,1 ng/ml würde mir dann die Fahrerlaubnis entzogen werden?


Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass die Führerscheinstelle mir soweit vertraut, dass für mich auch der 3,5 ng/ml Wert zählt und ich darunter such mit mit weiterer mpu und Entzug rechnen muss?
 
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass die Führerscheinstelle mir soweit vertraut, dass für mich auch der 3,5 ng/ml Wert zählt und ich darunter such mit mit weiterer mpu und Entzug rechnen muss?

Nein, die Möglichkeit hast du dir verbaut.

Ich fahre wie gesagt nie bekifft,

Du hast aber der dem Gutachter und der Führerscheinstelle gegenüber erklärt gar kein Cannabis mehr zu dir zu nehmen. Daran bist du gebunden.
 
dass die Führerscheinstelle mir soweit vertraut,
das Vertrauen der Führerscheinstelle hast Du bereits mit Füßen getreten. Wieso also sollten sie Dir vertrauen? Vertrauen muss man sich verdienen. Deine alte MPU ist nicht mehr als das Papier wert, auf dem sie steht.
Deine Vorgeschichte, in Verbindung mit Deinem Auftreten hier, lassen für mich nur einen Schluss zu: Mein Lieber, Du hast eine Entzugstherapie dringend nötig :/
(nur meine persönliche Meinung. Und, das nur nebenbei: die dürfte auch eine notwendige Voraussetzung für eine grundsätzliche Chance bei deiner nächsten MPU sein)
 
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