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Haaranalyse (3 cm) nach 15 Monaten Abstinenz – Einmalkonsum 10 Tage vor Entnahme

luna04

Neuer Benutzer
Hallo zusammen,
ich benötige eine Einschätzung zu meiner aktuellen MPU-Situation:
Ich habe bereits 15 Monate lückenlose Abstinenzbelege (Urin/Haare) vorliegen. Bei der Begutachtung gab es jedoch eine Nachforderung: Wegen eines Leberwertes (GGT), der 3 Punkte über der Norm lag, muss ich nun eine Haaranalyse über 3 cm als Nachbesserung einreichen.
Die Fakten zur Haaranalyse:
Abstinenzdauer: 15 Monate nachgewiesen (Januar 2025 bis heute).
Vorfall: Einmaliger Konsum am 13.03. (Menge: 2 Gläser Bier und ca. 500 ml Weinschorle).
Entnahme: Termin am 23.03. (genau 10 Tage nach dem Vorfall).
Grenzwert: 5 pg/mg (Labor Krone).
Besonderheit: Bei der Entnahme bleiben erfahrungsgemäß ca. 3–5 mm Ansatz (Stoppeln) an der Kopfhaut stehen.
Meine Fragen:
Kann bei dieser Menge (Bier/Schorle) und 3 cm Haarlänge der Grenzwert von 5 pg/mg durch den Verdünnungseffekt gerissen werden?
Da der Konsum erst 10 Tage her ist: Befindet sich das EtG bei einem Restansatz von 3–5 mm überhaupt schon im abgeschnittenen Teil der Probe?
Ist nach Abgabe dieser (hoffentlich negativen) Haaranalyse und 15 Monaten Belegen noch mit weiteren Forderungen vom Straßenverkehrsamt oder dem Gutachter zu rechnen?

Danke für eure Hilfe



Vielen Dank für eure Hilfe
 
Ist nach Abgabe dieser (hoffentlich negativen) Haaranalyse und 15 Monaten Belegen noch mit weiteren Forderungen vom Straßenverkehrsamt oder dem Gutachter zu rechnen?
Nein.
Aber: Du wirst demnächst wieder vor einer MPU stehen, wenn Du es nicht hinbekommst, Deine Sucht unter Kontrolle zu bringen.
Besonders lange hast Du es nicht geschafft. Und rede dir "das eine Mal" nicht schön.. wenn ich das schon höre. Höre auf, Dir in die Tasche zu lügen. Die nächste MPU winkt Dir übrigens schon, wenn Du mit Mini-Mengen Alk irgendwo mal angehalten wirst.
Gehst Du in eine Selbsthilfegruppe? Wenn nein: warum nicht?

Cave: die MPU NACH einer bestandenen wird hammerhammerhart.
 
Also, die -im Übrigen abgesenkte Grenze- von 5 kann gerissen werden, muss aber nicht.
Es wird auch davon abhängen, in welchem Verhältnis die „Weinschorle“ gemischt war.

Aber:
Ich kann dem lieben @joost nur in vollem Umfang Recht geben !

Ich gehe noch einen Schritt weiter.
Falls deine MPU positiv werden wird, ist das GA nur das Papier Wert, auf dem es geschrieben wurde.
Du hast also kurz nach -mit Sicherheit mit Heulen und Zähneklappern durchgehaltene- Abstinenz wieder konsumiert.
Bedeutet, du bist nicht abstinent und hast da im Gespräch schon gelogen.
Das wiederum heißt, dass du es nicht im Griff hast, nicht ansatzweise.

Falls deine MPU negativ werden wird, ist das für dich letzten Endes gut, auch wenn du mir mit Sicherheit diesbezüglich nicht Recht geben wirst.
Dann hast du nämlich Gelegenheit so gründlich aufzuräumen, dass dir nicht in kürzester Zeit die nächste MPU bevorsteht, sondern du ein positives GA bekommen wirst, welches du auch verdienst.

Magst du ein bisschen über deine Vorgeschichte berichten ?
Dann könntest du den https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/profilfragebögen.263/ ausfüllen.

Vielleicht können wir dir helfen, wo du noch nachjustieren musst…
 
Vielen Dank für die ungefragten psychologischen Fernanalysen. Ich bin wirklich beeindruckt, wie man nach 15 Monaten konsequenter Abstinenznachweise durch einen einzigen Moment der Belastung direkt zum hoffnungslosen Fall erklärt wird.


Ihr habt recht: Das ganze Geld für die Vorbereitung, die MPU und die Analysen war eigentlich eine völlig überflüssige Investition in meine Zukunft. Ich habe die Haaranalyse gestern zwar noch pflichtbewusst hinter mich gebracht, aber eigentlich nur, damit das Labor auch mal wieder was zum Lachen hat.


Ich ziehe mich jetzt aus der Diskussion zurück und genieße meine ‚Sucht‘ nach einem stressfreien Leben ohne Foren-Gurus. Mein Lastenfahrrad ist schon aufgepumpt – der Fahrtwind ersetzt mir dann das Gefühl von Freiheit, das ihr mir hier so nett absprecht. Viel Erfolg noch beim Perfektsein!
 
durch einen einzigen Moment der Belastung direkt zum hoffnungslosen Fall erklärt wird.
jup. Du hast Dir (und uns) damit eindrucksvoll bewiesen, dass Du mit "Belastung" nicht umgehen kannst. Wie willst Du das denn die nächsten Jahren schaffen, wenn Du sowas noch nicht mal ernst nimmst sondern tapfer verteidigst und verharmlost?

Das Schlimme war nicht der (Re?)Laps, sondern wie Du ihn hier präsentierst. DAS lässt die Alarmglocken bimmeln. Eine gute Reaktion mit Perspektive wäre z.B. gewesen: "boah, ich habe bemerkt, dass mich Belastungen derart runterreißen, dass ich immer noch Alkohol brauche. Wie könnte ich damit umgehen, dass mir sowas in Zukunft nicht mehr passiert?"

Aber so....
denke daran: die MPU nach einer bestandenen...
 
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