Meine bevorstehende MPU und Fragebogen

Domsen123

Neuer Benutzer
Hallo liebes Forum.

Ich war die letzen Wochen bei einer MPU Vorbereitung und fühle mich jedoch noch unsicher für meine bevorstehende MPU. Dann bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe beschlossen, den Fragebogen Drogen auszufüllen und mit euch zu teilen. Ich hoffe ich bin hier in diesem Teilforum richtig. Als erstes also der Profilfragebogen und im Anschluss der Fragebogen zur DrogenMPU. Ich hoffe ihr könnt mir helfen Fallstricke zu identifizieren und mich unterstützen!

Viele Grüße und Danke im Voraus,
Domsen

:


FB Drogen





Zur Person


Geschlecht: M


Alter: 31





Was ist passiert?


Drogensorte: Cannabis / Kokain


Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): Cannabis über etwa 10-12 Jahre, wöchentlich am Wochenende, zuletzt gelegentlich, etwa 2x Monat. Kokain insgesamt etwa 5-6 mal über 10 Jahre.


Datum der Auffälligkeit: 20.05.2024





Drogenbefund


Blutwerte: Benzoylecgonin 87,1 ng/ml


Ecgoninmethylester 1,9 ng/ml


Cocaethylen 2,6 ng/ml


THC 1,2 ng/ml


HO-THC 1,0 ng/ml


THC-COOH 28,4 ng/ml


Schnelltest: Ja


Beim Kauf erwischt: nein


Nur daneben gestanden: nein





Stand des Ermittlungsverfahrens


Gerade erst passiert:


Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet:


Verfahren gegen Bußgeld eingestellt:


Verurteilt:


Strafe abgebüßt:





Führerschein


Hab ich noch: nein


Hab ich abgegeben: ja


Hab ich neu beantragt: ja


Habe noch keinen gemacht:





Führerscheinstelle


Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja


Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein


Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): Können sie trotz der Hinweise auf (frühere) Drogeneinnahme / Drogenabhängigkeit ein KfZ der Gruppe 1 sicher führen?


Liegt insbesondere eine stabile Abstinenz vor und ist deshalb nicht zu erwarten, dass Sie weiterhin BTM nehmen oder andere psychoaktiv wirkende Arzneimittel oder Stoffe missbräuchlich konsumieren?





Bundesland: NRW





Konsum


Ich konsumiere noch: nein


letzter Konsum: 19.05.2024





Abstinenznachweis


Haaranalyse: nein


Urinscreen: ja, 15 Monate Drogen, 12 Monate Alkohol, abgeschlossen anfang Januar


Keinen Plan:





Aufarbeitung


Drogenberatung: nein


Selbsthilfegruppe (SHG):


Psychologe: 8 Beratungssitzungen bei VP


Ambulante/stationäre Therapie: ACT-Gruppentherapie


Keine Ahnung:





MPU


Datum: noch unklar, voraussichtlich Ende Januar/ anfang Februar


Welche Stelle (MPI): TÜV Hessen Bielefeld


Schon bezahlt?: nein


Schon gehabt?: nein


Wer hat das Gutachten gesehen?:


Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:





Altlasten


Bist du Rückfalltäter?: nein
 
Wichtig: Es wurde beim Vorfall auch Atemalkohol von etwa 0,1 Promille festgestellt


Was ist PAssiert:

  1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?


Das war in der weiterführenden Schule. Dort hatten wir im Rahmen des Bio-Unterrichts über verschiedene Suchtmittel gesprochen.


2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)


Das erste Mal Cannabis geraucht habe ich mit 18 Jahren kurz vor meinem Abitur. Das war 2012. Ich war mit Freunden bei einem Bekannten, der gekifft hat und uns einlud, auch zu rauchen. Da habe ich 3-4 Mal am Joint gezogen und nicht viel gespürt.


Kokain habe ich das erste mal mit 20 Jahren während meines Studiums konsumiert. Ich war auf einer Silvesterfeier in einer WG und bekam es von zwei Typen die ich nicht kannte aber nett waren, angeboten. Ich war neugierig, das erste mal von zuhause ausgezogen und fühlte mich frei, und habe in diesem Gefühl ausprobiert.


3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)


Nachdem ich mit 18 das erste mal gekifft hatte und keine Wirkung verspürt hatte, habe ich zunächst nicht weiter konsumiert. Als ich dann mit 19 nach Frankfurt zog bot sich dort schnell erneut die Gelegenheit und ich habe es noch einmal versucht und mir dabei nicht viel gedacht, weil ja beim ersten mal die Wirkung ausblieb. Nun trat jedoch eine Wirkung ein, alles war irgendwie lustig, die Reaktion verzögert, der Gedankenfluß verlangsamt. Ich konsumierte ab da hin und wieder, bis es bei einer Regelmäßigkeit von jedem Wochenende war. 1-2 mal im Monat konsumierte ich auch unter der Woche nach der Uni. Dieses Konsummuster bestand zwischen 20 und 23 Jahren etwa relativ konstant, danach flaute es langsam ab da mir der Rausch nicht mehr zusagte und ich immer müde war am nächsten Tag. Ich konsumierte zuletzt gelegentlich, etwa 2 mal im Monat am Wochenende. Der Konsum erfolgte immer in sozialen Kontexten, meistens auf Partys oder am Kiosk.


Kokain habe ich im Zeitraum vom 1. mal bis jetzt, also in 10 Jahren, 5 oder 6 mal konsumiert. Dies war immer in für mich eher unüblichen Kontexten, etwa bei Club-besuchen (eigentlich bin ich eher kneipengänger), zwei mal war es an Silvester 2014 und 2018. Ich kam das Kokain jeweils von Bekannten angeboten, dachte mir nicht viel dabei und konsumierte jeweils 2 Lines.


4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?


Ja. Zum Cannabis habe ich oft jeweils 2-4 Bier getrunken. Als ich Kokain konsumiert habe, habe ich vorher meistens auch Alkohol getrunken.


5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?


Alkohol habe ich am Wochenende regelmäßig getrunken. Meistens 2-4 Bier. Zu besonderen Anlässen, etwa 5-6 mal im Jahr habe ich auch mehr getrunken, bis zu 8-9 Bier.


6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?


Ich bin Raucher.


7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?


Ich war nach dem Konsum von Cannabis am nächsten Tag meistens ziemlich Müde beim Kokain zusätzlich sehr schlapp und auch emotional ausgelaugt.


8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?


Ja. Zu dem Zeitpunkt hielt ich die negativen Folgen für hinnehmbar. Es war Gewohnheit und ich hielt es nicht nötig meinen Konsum zu hinterfragen. Heute weiß ich dass ich das verbleibende, gelegentliche Kiffen schon lange hätte abschütteln sollen, weil es nicht mehr zu mir passte.


9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?


XXXX


10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?


In der Woche vor der Auffälligkeit habe ich am 17.05.2024 4 kleine Bier getrunken.


11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?


Am Vorabend der Auffälligkeit habe ich gegen 18 Uhr mit zwei weiteren Personen einen Joint geteilt. Um ca Mitternacht habe ich eine Line Kokain konsumiert.


12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?


Ich wurde bei den letzten Vorbereitungen des Festivals von zwei Bekannten eingeladen, den Joint mit zu rauchen. Ich habe mir nichts dabei gedacht und mit gemacht.


Später am Abend lud mich der mir bis dahin unbekannte Mithelfer der Thekenschicht ein und meinte, dann würden wir die Schicht super hinbekommen, was für mich in dem Moment einleuchtend erschien. Ich kannte die Substanz schon aus früheren Erfahrungen und habe mir in dem Moment nichts weiter dabei gedacht. Heute sehe ich dass ich Kokain hier sogar zweckgebunden eingesetzt hab, was klar zeigt, dass der Umgang mit der Substanz problematisch war.


13. Wie sind Sie auffällig geworden?


Ich wurde am Folgetag des Festivals am Vormittag im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Hier stellten die Beamten einen Alkoholgeruch und gerötete Augen fest und baten mich zum Urintest, welcher positiv auf Cannabis und Kokain war.


Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):


14. Was war der Zweck der Fahrt?


Ich wollte vom Festivalgelände zur Mutter meiner Bekannten fahren, weil dort nach dem Festival „traditionell“ zum Frühstück eingeladen war.


15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?


Ich wollte etwa 3-4 Kilometer fahren. Ich wurde von den Beamten nach etwa einem Kilometer direkt nach dem Verlassen des Festivalgeländes aufgegriffen.


16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?


Mit dem heutigen Wissen, dass ich Beispielsweise bei Cannabis noch bis zu 72 Stunden nach dem Konsum unter dem Einfluss der Droge stehe und bei Kokain bis zu 24 Stunden, muss ich leider davon ausgehen, dass ich mehrfach unter Drogeneinfluss gefahren bin.


17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?


Ich habe den Konflikt gar nicht gelöst, weil es ihn für mich damals gar nicht gab. Mir war nicht bewusst, wie lange die Wirkdauer mich beeinträchtigt. Für mein damaliges Empfinden war ich am Folgetag des Konsums wieder nüchtern und Fahrtüchtig. Heute weiß ich, dass das nicht stimmt und dass mein subjektives Empfinden keine verlässliche Grundlage für die Fahrtüchtigkeit darstellt und ich mich und andere dadurch in Gefahr gebracht habe.


18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?


(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
Cannabis verzögert die Reaktionszeit massiv, was im Straßenverkehr total fahrlässig ist. Zugleich sinkt die Multitasking-Fähigkeit, man kann sich nicht mehr auf mehrere Dinge ausreichend konzentrieren, wie es der Straßenverkehr verlangt. Das Langsame Denken und Reagieren auf Informationen passt nicht zur Notwendigkeit schneller Reaktion beim Führen eines KFZ.


Kokain verzehrt die Wahrnehmung stark dahingehend, dass man sich selber überschätzt und denkt, einem passiert schon nichts. Die Risikobereitschaft steigt, man merkt nicht dass man eigentlich müde ist und hat mitunter sogar Halluzinationen. All dies passt nicht zum Straßenverkehr, wo Umsichtigkeit und Klarheit gefragt ist.



19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?

Cannabis wirkt in der Regel bis zu 36 Stunden nach, bei hohen Konsummengen bis zu 72 Stunden.
Kokain wirkt bis zu 24 Stunden, in Einzelfällen aber auch darüber hinaus.


20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?

Der tägliche Konsum von Cannabis führt zu Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Man wird Träge und Antriebslos, es kommt zu verlangsamtem Denken und verminderter Reaktionsfähigkeit. Es kann auch zu Angst, innerer Unruhe und Panik kommen. Außerdem kommt es zu Koordinationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Benommenheit. In manchen Fällen kann Cannabis sogar eine Psychose auslösen. Langfristig begünstigt Cannabis das Auftreten von Angststörungen und Depressionen und es kann auch zur Abhängigkeit kommen. Dies wiederum kann zu Problemen im Beruf und im sozialen Umfeld führen.


Kokain führt zu einem verzehrten und übersteigerten Hochgefühl, oft gefolgt von einem starken „down“. Nervosität, Reizbarkeit und auch Aggressivität sind mögliche Folgen. Hinzu kommen Paranoia und Schlaflosigkeit, Appetitverlust, erhöhter Puls und Blutdruck sowie ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkt. Kokain hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotential. Es kann zu starken Cravings, Depressionen und Wahnvorstellungen kommen.


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Warum ist es passiert?


21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?


Cannabis konsumiert habe ich zunächst aus Neugier und weil es eine aufregende Grenzüberschreitung war. Auf dem Dorf war das nicht sehr etabliert. Ich hatte schon früh das Bedürfnis, mich vom konservativen Land abzugrenzen und vom Elternhaus zu lösen. Illegale Drogen waren ein einfacher (und aus heutiger Sicht naiver) Weg, diese Abgrenzung durchzuführen. Der Konsum gab mir das Gefühl, unkonventionell zu sein, mich so Outlaw-mäßig zu fühlen. Ich fühlte mich dadurch cool und unangepasst und habe dadurch ein Stück weit mein Selbstbild aufgebaut, dachte, ich wäre Frei und Unabhängig im Vergleich zu den angepassten Dorfmenschen. Da ich immer gute Leistungen in der Schule hatte, als erster aus der Familie studieren ging, sowie immer viele Freunde, konnte ich den Konsum für mich selber in meiner Selbstüberschätzung als Zeichen von Aufgeklärtheit und Reife verbuchen, da mit ihm vermeintlich keine Probleme kamen.


Mit dem Kokain war es ähnlich. Ich habe mir gedacht, „ja wieso nicht, ich bin aufgeklärt, so schlimm wird es schon nicht sein“. Dadurch, dass ich im ersten Studium gut war, und auch in meinem zweiten Studium der Sozialen Arbeit, hatte ich das Selbstbild, über den Risiken zu stehen. Der Konsum war so selten, dass ich dachte, ich habe das unter Kontrolle, bewusst muss ich mich aus damaliger Sicht damit garnicht weiter auseinandersetzen oder dem Konsum aktiv infrage stellen.
Erst der Vorfall hat mir dann gezeigt, dass ich das nicht unter Kontrolle habe und ich mich und andere Menschen in Gefahr gebracht habe. Das war ein ganz schöne Erschütterung meines Selbstbildes. Durch mein Studium habe ich naiv geglaubt, ich stehe über den Dingen, ich weiß Bescheid.
 
22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?


Als meine Eltern von meinen Konsum erfuhren, waren sie geschockt. Sie hatten in ihrem Leben nie Berührungspunkte mit illegalen Drogen. Meine Mutter dachte direkt, ich lande jetzt bald in der Gosse. Dies bestärkte mich zunächst darin, dass ich ich selber für aufgeklärt, und mein Elternhaus eben für ahnungslos und provinziell hilft. Heute sehe ich das anders und weiß, dass ihre Sorgen auch berechtigte Ängste widerspiegeln. Meine Freunde wussten von meinem Konsum, haben teilweise selber Cannabis konsumiert. Sie haben sich aber nie Sorgen darum gemacht, weil ich mich durch den Konsum nicht von ihnen entfernt habe oder Ähnliches.


23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?


Nein.

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?

(Warum, wann, wer?)


Nein. Bis zu dem Vorfall habe ich meinen Konsum nicht in größerem Ausmaß reflektiert und in Frage gestellt.


25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?

Nein.

26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?

Warum? Wann?
Zum Zeitpunkt meines ersten Studiums in Frankfurt habe ich am meisten Cannabis konsumiert. Damals habe ich in einer WG gewohnt, deren Mitbewohner ebenfalls Cannabis konsumierten. Davon ließ ich mich auch beeinflussen und konsumierte zu diesem Zeitpunkt am meisten.

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?


Ich hatte mich damals wenig damit auseinandergesetzt, was meine Werte sind und wie ich am besten im Einklang mit ihnen handeln kann.

28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Jeder Mensch, der Drogen konsumiert, läuft Gefahr, abhängig zu werden. Verhaltensweise schleifen sich über die Zeit ein und es ist oft ein schleichender Prozess. Gerade wenn Drogen konsumiert werden, um Problemen aus dem Weg zu gehen oder Leistungsfähig zu sein, wenn der Konsum also funktional als vermeintliche Lebensbewältigungsstrategie eingesetzt wird, läuft man Gefahr in eine Abhängigkeitsspirale zu geraten.

29. Waren sie drogenabhängig?

Nein. Der Konsum hat zu keiner Zeit in meinem Leben dessen Mittelpunkt oder so gebildet. Ich hatte nie Cravings oder musste meine Alltag nach dem Konsum ausrichten. Drogen haben zwar in einer Lebensphase auch für mich eine, wenn auch äußert fragwürdige Funktion erfüllt. Heute bin ich dieser Phase jedoch entwachsen und der Konsum war für mich zuletzt in diesem Sinne nicht mehr von Bedeutung sondern ein überflüssiger Ballast, den ich jetzt abgeworfen habe. Aber auch ein nicht abhängiger Konsum kann eben riskant sein und hat bei mir zu Fehlentscheidungen geführt.
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Wieso passiert das nicht wieder?
30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Ja hätte ich. Ich hatte mich damals wenig damit auseinandergesetzt, was meine Werte sind und wie ich am besten im Einklang mit ihnen handeln kann. Dies hätte ich viel eher machen können. Dadurch hätte ich andere Wege gefunden, mich auf eine bewusste und produktive Art vom Elternhaus und mir nicht entsprechenden konservativen Traditionen des Dorfes zu lösen und eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln, die die Drogen nicht braucht, um vermeintliche Unabhängigkeit zu demonstrieren. Wenn ich mir das Bild dieses „trotzigen Kindes“ heute vor Augen halte, muss ich es einerseits belächeln, andererseits verspüre ich auch Selbstmitgefühl und sehe, dass dies eben Teil der naiven und unbeholfenen Art war, die Ablösung vom Elternhaus und vom Dorfleben zu vollziehen.

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?


Der Vorfall hat mein Selbstbild total erschüttert. Ich habe gemerkt, dass ich eben nicht über den Dingen stehe, dass mein Verhalten eben nicht meinem Selbstbild entspricht und ich meinen Konsum grundlegend in Frage stellen muss. Dazu war diese Schelle die beste Gelegenheit. Nach dem Konsum war ich oft erschöpft, weniger motiviert, unzufrieden mit mir. Jetzt wo ich Abstinent bin kann ich mein Leben viel bewusster gestalten. Ich habe gelernt dass Nein sagen keine Schwäche ist und ich mich dadurch bewusst für mich und meine Ziele entscheiden kann. Mein Umfeld hat mir auch gezeigt, dass eine Angst vor Ablehnung total unbegründet war, weil es mich seit dem ersten Tag in der Abstinenz unterstützt hat. Ich habe jetzt viel mehr Zeit und Energie mich darauf zu konzentrieren was ich eigentlich will. Die laufende Teilnahme an einer ACT-Gruppe unterstützt mich dabei, mir dies immer wieder neu zu erarbeiten. Vorher habe ich mich damit gar nicht so genau auseinander gesetzt. Die Drogen waren immer unter dem Motto der Abgrenzung, also einem WEG VON. Heute setze ich mich viel mehr mit dem HIN ZU auseinander. Hin zum Marathon, Hin zum eigenen Tattoo-Shop Hin zu einem guten Sozialarbeiter. Die Abstinenz ist die richtige Entscheidung für mich, weil ich meinen Werten entsprechend endlich dass Gefühl habe, schneller vorwärts zu kommen.

WERTE: Selbstfürsorge / Respekt vor Anderen / Selbstkontrolle / Verantwortlichkeit

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Der Knackpunkt war der Vorfall selber und die darauffolgenden Auseinandersetzung mit meinem Konsum. Ich habe mich danach das erste mal offen gefragt „Warum konsumiere ich? Passt das eigentlich zu mir und zu dem Menschen, der ich gerne sein möchte?“. Mir wurde klar, dass mir Drogen nichts bringen, mich in keinem Aspekt meines Lebens weiter bringen werden sondern im Zweifel großen Schaden anrichten können. Sie sind ein Ballast, den ich heute gerne uns mit Erleichterung abwerfe, weil ich verstanden haben, welche naive Funktion sie einst für mich erfüllt haben.

33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
Weil ich nicht wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen möchte, und eben dieses Risiko birgt ein gelegentlicher Konsum. Selbst gelegentlicher Konsum passt nicht mehr zu meinem jetzigen Leben. Ich möchte fit und klar sein, mit mir im reinen sein, Verantwortung für mich und mein Leben übernehmen, noch besser im Tätowieren werden und vieles mehr. Jeder Konsum wäre zusätzlicher Stein auf diesem Weg, den ich einfach nicht mehr möchte. Ich möchte heute nach dem Motto des bewussten, aktiven „Hin-Zu“, und nicht mehr nach dem eines reaktiven „Weg-Von“ leben.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Der körperliche Verzicht fiel mir leicht, weil ich gelegentlich konsumiert habe. Die gedankliche Auseinandersetzung mit meinem Konsum und den Konsumgründen war da deutlich herausfordernder. Ich begann etwa zeitgleich mit dem Laufen und hatte auch dadurch mehr Motivation zu zeichnen und zu tätowieren. Ich fühlte mich insgesamt deutlich fitter und ausgelassener, meine Zeichnungen wurden immer besser, ich konnte anhand dessen merken, wie sich meine kognitive Leistung verbesserte. Dies half mir dann auch die Gründe für den Konsum zu verstehen und dass der Konsum gar nicht mehr zu dem Menschen passt, der ich heute sein möchte.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Am meisten geholfen hierbei hat mir auch die ACT-Gruppe. Hier war und bin ich umgeben von Leuten die an sich arbeiten und ihr Leben bewusster gestalten wollen. Diese Umgebung motivierte mich ständig.
36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Auch mein Umfeld hat mir von Anfang an Mut zugesprochen und mir positives Feedback gegeben. Ich wurde hier von meiner Familie immer wieder bestätigt und auch meine Freunde spiegelten mir, dass ich offener und motivierter bin. Niemand in meinem Umfeld hat jemals mit Skepsis oder Ablehnung reagiert.

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?

Menschen, welche Kokain konsumieren, konnte ich seit dem einfach aus dem Weg gehen, da ich in meinem näheren Umfeld keine Konsumenten habe. Mein Konsum von Kokain fand immer in Settings statt, welche ich zuvor schon nur sehr sporadisch besuchte und seit dem komplett vermeide.
Beim Cannabis war das schwieriger, da dies nun „legalisiert“ ist und dadurch der Konsum deutlich sichtbarer geworden ist. In meinem direkten sozialen Umfeld gibt es heute jedoch keine Leute mehr, welche Cannabis konsumieren. Sollte es zu einer Situation kommen, in dem ich Konsum ausgesetzt bin, verlasse ich diese Konsequent. Das ist meine Regel. Ich habe gelernt, dass Nein sagen eine Stärke und eine Entscheidung für mich ist. Meine Freunde wissen auch alle von meinem abstinenten Leben und respektieren das.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?

Ja. An zwei Geburtstagen letztes Jahr hatten sich jeweils Grüppchen zum Kiffen zeitweilig zurückgezogen.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich möchte weiterhin abstinent und mein Leben ohne Cannabis oder andere Drogen leben. Der Vorfall war meine Chance, den Konsum, den ich selber nur noch als Ballast erlebt habe, endgültig abzuwerfen. Ich werde Konsumgelegenheiten konsequent aus dem Weg gehen, weil ich denn mein Leben bietet mir ohne Drogen einfach mehr.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein.

41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?

Ich werde meine Abstinenz strikt beibehalten und keine Drogen mehr konsumieren.

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?

Das Risiko eines Rückfalls halte ich durch klare Regeln und mein stabiles Umfeld sowie die Erfahrung der positiven Veränderungen (Tattooshop Eröffnung, Laufen etc..) für gering. Ich möchte nicht Gefahr laufen, mein jetzt gesünderes und bewussteres Leben zu gefährden. Die ACT-Gruppe und meine Freunde geben mir schon jetzt immer die Gelegenheit, über meine Zweifel und Probleme zu sprechen und mit mir den Fokus auf meine Wünsche, Werte und Ziele auch in schwierigen Zeiten zu schärfen. Sollte ich wirklich einmal gefährdet sein, in alte Denkmuster zurückzufallen, spreche ich dies in der ACT-Gruppe oder bei meinen Freunden an.

43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?

Ich lebe zur Zeit auch vom Alkohol abstinent. In Zukunft kann ich mir vorstellen, zu besonderen Anlässen, etwa zu Weihnachten und dem Geburtstag meiner Mutter, mit einem Bier anzustoßen. Ich trinke nicht mehr als 2-3 kleine Bier.
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Ich versuche mal eine 1.Kommentierung, ist also nicht als finale zu verstehen, okay ? :smiley22:

Kokain habe ich das erste mal mit 20 Jahren während meines Studiums konsumiert. Ich war auf einer Silvesterfeier in einer WG und bekam es von zwei Typen die ich nicht kannte aber nett waren, angeboten. Ich war neugierig, das erste mal von zuhause ausgezogen und fühlte mich frei, und habe in diesem Gefühl ausprobiert.
Mmh, nicht kennen, aber nett finden, weil sie mir Kokain ( eine illegale hochpotente Droge ) anbieten….?
Das finde ich jetzt nicht nachvollziehbar.
Wenn mir zu WG-Zeiten jemand Kokain angeboten hätte, hätte ich „die 2 Typen“ nicht mehr nett gefunden und hätte die Beine in die Hand genommen.

Mir ist bewusst, dass du das so, wie ich es jetzt überspitzt dargestellt habe, nicht meintest.
Aber du schilderst aus der heutigen Sicht dieses Konsumerlebnis vor 13 Jahren und in dem Zusammenhang klingt es eher schräg.
Von wegen Fallstricke…;)
3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
Nachdem ich mit 18 das erste mal gekifft hatte und keine Wirkung verspürt hatte, habe ich zunächst nicht weiter konsumiert.
Logisch !
Als ich dann mit 19 nach Frankfurt zog bot sich dort schnell erneut die Gelegenheit und ich habe es noch einmal versucht
Nicht logisch, oder ?
und mir dabei nicht viel gedacht, weil ja beim ersten mal die Wirkung ausblieb.
Warum nimmst du etwas zu dir, was -mindestens- wirkungslos ist ?

Nun trat jedoch eine Wirkung ein, alles war irgendwie lustig, die Reaktion verzögert, der Gedankenfluß verlangsamt.
Okay, und warum fandest du das gut ?
Ich meine „Reaktionsverzögerung“, „Verlangsamung der Gedankenflusses“…?
Gerade bei diesen von dir beschriebenen Wirkung lag doch der Schluss, hoppla, mit Autofahren ist das eher nicht so kompatibel, oder ?
Das war also vor 12 Jahren…..

Ich kam das Kokain jeweils von Bekannten angeboten, dachte mir nicht viel dabei und konsumierte jeweils 2 Lines.
Auch hier wieder !
Also ich jetzt denke mir nichts dabei, wenn ich ein Stück Kuchen angeboten bekomme, aber Kokain zu konsumieren ?
Ist ja kein M & M, oder ?

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Ja. Zum Cannabis habe ich oft jeweils 2-4 Bier getrunken. Als ich Kokain konsumiert habe, habe ich vorher meistens auch Alkohol getrunken.
Also 3 psychotrope Substanzen, mit denen du ja auch aufgefallen bist ( und das mit „Restwerten“.
Spricht für eine vertiefte Problematik.

7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Ich war nach dem Konsum von Cannabis am nächsten Tag meistens ziemlich Müde beim Kokain zusätzlich sehr schlapp und auch emotional ausgelaug

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja. Zu dem Zeitpunkt hielt ich die negativen Folgen für hinnehmbar.
Warum ?
Schlapp, müde, okay, aber emotional ausgelaugt klingt jetzt nicht so prickelnd, oder ?

Es war Gewohnheit
So, wie du deine Konsumbiographie darstellst, war es doch jetzt nicht unbedingt Gewohnheit im Wortsinne, oder ?
Also wie z.B. Bett machen….

und ich hielt es nicht nötig meinen Konsum zu hinterfragen.
Warum ?

Heute weiß ich dass ich das verbleibende, gelegentliche Kiffen schon lange hätte abschütteln sollen, weil es nicht mehr zu mir passte.
Warum ?
Warum passte es damals ?
Warum zu diesem Zeitpunkt dann nicht mehr ?
Und warum hast du es nicht gemerkt, als es nicht mehr passte ?

11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Am Vorabend der Auffälligkeit habe ich gegen 18 Uhr mit zwei weiteren Personen einen Joint geteilt. Um ca Mitternacht habe ich eine Line Kokain konsumiert.
Hier hast du den Alkohol „vergessen“.
Fallstrick !

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Ich wurde bei den letzten Vorbereitungen des Festivals von zwei Bekannten eingeladen, den Joint mit zu rauchen. Ich habe mir nichts dabei gedacht und mit gemacht.
Später am Abend lud mich der mir bis dahin unbekannte Mithelfer der Thekenschicht ein und meinte, dann würden wir die Schicht super hinbekommen, was für mich in dem Moment einleuchtend erschien. Ich kannte die Substanz schon aus früheren Erfahrungen und habe mir in dem Moment nichts weiter dabei gedacht. Heute sehe ich dass ich Kokain hier sogar zweckgebunden eingesetzt hab, was klar zeigt, dass der Umgang mit der Substanz problematisch war.
Hier wieder, ohne Nachdenken „angenommen“ und jetzt auch noch als 30-jähriger von einem Unbekannten auf einem Festival….
Nie der Gedanke gekommen, könnte ja auch Rattengift oder sonstwas drin sein…?

13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich wurde am Folgetag des Festivals am Vormittag im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Hier stellten die Beamten einen Alkoholgeruch und gerötete Augen fest und baten mich zum Urintest, welcher positiv auf Cannabis und Kokain war.
Hmmm, es ist doch allgemein bekannt, dass die Dunkelblauen insbesondere nach jedem Festival mit einer Hundertschaft anrücken, um FS zu schreddern, wenn ich es mal flapsig ausdrücken darf.
Bedeutet: Auf rationaler Ebene wird dir das klar gewesen sein. Der Konsum war dir aber auf emotionaler Ebene wichtiger als deine Fahrerlaubnis, vor Allem in Zusammenhang Alkohol-Kokain ( verlängert die Nachweiszeit )

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Mit dem heutigen Wissen, dass ich Beispielsweise bei Cannabis noch bis zu 72 Stunden nach dem Konsum unter dem Einfluss der Droge stehe und bei Kokain bis zu 24 Stunden, muss ich leider davon ausgehen, dass ich mehrfach unter Drogeneinfluss gefahren bin.
Was bedeutet „mehrfach“ ?
10mal, 100mal, 1000mal…?
Was sagt die Statistik über Kontrolldichte und das Verhältnis von entdeckten und unentdeckten TF ?

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
Kokain wirkt bis zu 24 Stunden, in Einzelfällen aber auch darüber hinaus.
Hier bitte den Zusammenhang Kokain-Alkohol miteinbeziehen.
In der MPU wird von dir erwartet, dass du es jetzt weißt.

Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum ?
Cannabis konsumiert habe ich zunächst aus Neugier und weil es eine aufregende Grenzüberschreitung war. Auf dem Dorf war das nicht sehr etabliert.
Ach ja, und wo bitte ist Kokain „etabliert“ ?

Ich hatte schon früh das Bedürfnis, mich vom konservativen Land abzugrenzen und vom Elternhaus zu lösen. Illegale Drogen waren ein einfacher (und aus heutiger Sicht naiver) Weg, diese Abgrenzung durchzuführen. Der Konsum gab mir das Gefühl, unkonventionell zu sein, mich so Outlaw-mäßig zu fühlen. Ich fühlte mich dadurch cool und unangepasst und habe dadurch ein Stück weit mein Selbstbild aufgebaut, dachte, ich wäre Frei und Unabhängig im Vergleich zu den angepassten Dorfmenschen. Da ich immer gute Leistungen in der Schule hatte, als erster aus der Familie studieren ging, sowie immer viele Freunde, konnte ich den Konsum für mich selber in meiner Selbstüberschätzung als Zeichen von Aufgeklärtheit und Reife verbuchen, da mit ihm vermeintlich keine Probleme kamen.
Uiuiui, illegaler Drogenkonsum als „Freiheitsstatue“ quasi ?
Aufbau des Selbstbildes ?
Substanzen, die zumindest in psychische Abhängigkeit führen können ?
Ist doch irgendwie das Gegenteil von Freiheit, oder ?
Abgrenzung geht auch mit „Füße auf den Tisch legen“, „grünen Haaren“, was weiß ich, Oma ärgern oder so, oder ?
Aber illegale Drogen ?

Und ich wage hier zu bezweifeln, dass „naiv“ hier das passende Adjektiv ist, oder, was meinst du ?

Mit dem Kokain war es ähnlich. Ich habe mir gedacht, „ja wieso nicht, ich bin aufgeklärt, so schlimm wird es schon nicht sein“.
Auch hier !
„Aufgeklärt“ ist doch nicht nur, dass mit den Blumen und Bienen zu verstehen, sondern auch Aufklärung über Illegale Drogen, Risiken und so, oder nicht ?

Das war ein ganz schöne Erschütterung meines Selbstbildes.
Mmh, 13 Jahre hat der Aufbau des Selbstbildes mit illegalen psychoaktiven Substanzen gut geklappt, du warst mit dir im Reinen etc. und dann auf einmal, zack, fällt es in sich zusammen…?

Durch mein Studium habe ich naiv geglaubt, ich stehe über den Dingen, ich weiß Bescheid.
Studium als Schutz vor negativen Folgen des illegalen Drogenkonsums ?
So nach dem Motto, kein Akademiker ist jemals süchtig geworden ?
Insgesamt sind die Motive also noch viel zu dünn.

Also, lieber Domsen, das soll jetzt erst einmal reichen.
Ich glaube, das war jetzt sehr viel Input, oder ?

Es sind durchaus Ansätze vorhanden, generell wartet aber noch Einiges an Aufarbeitung auf dich.

Aber, gut, dass du hier gelandet bist, wir helfen dir sehr gerne :smiley138:
 
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