Ich denke nicht dass er sich dazu bereit erklärt weiters zu tun.
Dein Hausarzt darf auch gar nicht mehr tun. Er hat weder dein Alkoholproblem behandelt noch dein psychologisches Problem.
Ein Anwalt (egal wie krass der ist) kann an den vorliegenden Tatsachen auch nichts mehr ändern.
Die Führerscheinstelle muss nach den ihr vorliegenden Tatsachen handeln. Das Schreiben vom Rechtsanwalt an den Staatsanwalt ist eine Tatsache, da der Rechtsanwalt nicht lügen darf. Der Klient des Rechtsanwalts bekommt von dem Schreiben eine Zweitschrift. Wenn in dem Schreiben vom Rechtsanwalt falsche Tatsachen aufgeführt sind muss der Klient ihn darauf aufmerksam machen und der Rechtsanwalt muss zeitnah sein Schreiben korrigieren. Das hätte zum Beispiel mit Kommunikationsproblemen zwischen Anwalt und Klient begründet werden können.
Staatsanwaltschaft und Führerscheinstelle müssen deshalb davon ausgehen, das die Tatsachen in dem Schreiben korrekt sind.
Dann gab es noch entweder beim Strafbefehl oder bei der Gerichtsverhandlung die Gelegenheit die Angaben des Rechtsanwalts zu korrigieren.
Nach über einem Jahr mit Schock zu argumentieren erscheint mir deshalb sinnlos. Zumal der Kontakt mit dem Rechtsanwalt wahrscheinlich auch erst deutlich nach den Fahrten stattfand.
Der Rechtsanwalt hat deutlich von zwei Problemen geschrieben
einserseits psychologische familiäre Belastung als auch die Alkoholproblematik
und das
@der Kalle sich wegen beiden in Behandlung befindet. Das sind Tatsachen, die die Führerscheinstelle nicht ignorieren darf, da sie unter anderem einen Schutzauftrag hat. Deshalb kann ich auch keinen besonderen Eifer oder ähnliches erkennen, durch das
@der Kalle zu einem Opfer wird oder schlechter behandelt wird als Betroffene in vergleichbaren Fällen.
Aktuell hat die Führerscheinstelle keine Informationen, ob bei
@der Kalle noch die psychischen Probleme bestehen. Deshalb gibt sie
@der Kalle zunächst die Gelegenheit durch Vorlegen entsprechender Behandlungsprobleme in Bezug auf seine psychischen Probleme ein fachärztliches Gutachten, eine eventuell daraus resultierende MPU zu vermeiden. Damit auch die damit verbundenen Kosten. Das ist das ganz normale und für mich neutrale Vorgehen.