Hausdurchsuchung: Amphetamin, MDMA/Extacy, Cannabis

artnok

Neuer Benutzer
Hey, ich bin froh auf dieses Forum gestoßen zu sein und habe mir schon einiges durchgelesen. Bin aktuell in einer MPU selbsthilfegruppe und bereite mich auf die MPU vor.
Entstanden durch eine Hausdurchsuchung und Aussage bei der FSSt, dass ich die Drogen konsumiert habe.

Hier schonmal mein ausgefüllter FB, die MPU Fragen und Antworten werde ich dann 1-2 Monate vor meiner MPU hier reinposten. Also Dezember25/Januar26.
MPU will ich Ende Februar 26 machen.

FB Drogen

Zur Person
Geschlecht: M
Alter: 26

Was ist passiert?
Drogensorte: Amphetamin, MDMA/Extacy, Cannabis
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): ca 1 Jahr Amphe/MDMA alle paar Monate auf Techno Partys, Cannabis Phasenweise regelmäßiger auch unter der Woche oder zum runterkommen
Datum der Auffälligkeit: 23.03.2023 Hausdurchsuchung wegen Darknet Bestellung (25g Cannabis), gefunden wurde 3,8G MDMA, 2 Teile, 2,7g Speed

Drogenbefund
Blutwerte: -
Schnelltest: -
Beim Kauf erwischt: Darknet Bestellung (25g Cannabis)
Nur daneben gestanden: -

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: Kein Test
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: Nein
Verurteilt: Ja
Strafe abgebüßt: Ja 55TS

Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja Februar 2024
Hab ich neu beantragt: Ja
Habe noch keinen gemacht: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Mal Handy am Steuer, Geblitzt, Corona Ausgangssperre
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
- Kann Herr Artnok trotz der Hinweise auf frühere Drogeneinnahme ein Kraftfahrzeug der Gruppe 1 sicher führen?
- Liegt insbesondere eine stabile Abstinenz vor und ist deshalb nicht zu erwarten, dass Herr Artnok weiterhin Betäubungsmittel nimmt oder andere psychoaktiv wirkende Stoffe missbräuchlich konsumiert?

Bundesland: Bayern

Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: Anfang 2023

Abstinenznachweis
Haaranalyse: 02/24 6cm Haare, danach nicht weiter gemacht
Urinscreen: 14.02.25 - 14.02.26;
Keinen Plan:

Aufarbeitung
Drogenberatung: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): Ja
Psychologe: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung:

MPU
Datum: Ende Februar 2026
Welche Stelle (MPI): Dekra
Schon bezahlt?: Nein
Schon gehabt?: Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -

Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Nein
 
Bezüglich meiner Fragestellung:
Warum wird bei mir eine stabile Abstinenz gefordert und nicht wie bei allen anderen Trennung von Konsum und Fahren? Und zählt zu psychoaktive Stoffe auch Alkohol?
Wie ändert diese Fragestellung meine MPU?
 
Warum wird bei mir eine stabile Abstinenz gefordert
äh... illegale Drogen vllt?
Und: Fahreignung hat auch was mit Charaktereignung zu tun. Nein, die FsSt möchte keinen vorsätzlichen Drogen-Dauerstraftäter im Verkehr sehen.
Du hast gezeigt, dass Dir die Gesetzeslage scheixxegal war. Durch die Frage hast du gerade bewiesen, dass Du noch immer keine Idee davon hast, dass Du -> Straftäter bist. Es scheint Dir vollkommen egal zu sein, auch heute noch.
Respekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Um diese Fragen sicher beantworten zu können, erst einmal folgende Fragen:

Die HD war 03/23, deinen FS hast du 02/24 abgegeben.
Was gab es dazwischen an Kommunikation mit der FEB ?
Ich gehe jetzt mal davpn aus, dass ein äG gefordert wurde ?
Wenn ja, wann ?
Wenn ja, hast du eines gemacht ?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis ?
Falls du es gemacht, hast du es bei der FEB abgegeben ?
Wurde dir die FE entzogen ?
Oder hast du freiwillig verzichtet ?

Du hast resp. wirst haben lückenlose AN von 06/23 - 02/26 ?
Auf welche Substanzen ?
Hast du auch AN für Alkohol ?

Ich gehe mal aufgrund der gefundenen Menge und der Strafe von 55TS von Eigenbedarf aus ?
War das so ?
Es wurden 3 unterschiedliche Substanzen gefunden.
Diese 3 hast du also auch konsumiert…?
Hast du für jede Substanz deine Konsumhistorie aufgeschrieben ?
Wie war oder ist dein Konsum von Alkohol ?

Was hast du bisher an psychologischer Aufarbeitung gemacht ?
Du sprichst von „MPU-SHG“…
Konntest du deine inneren Motive ergründen ?
Hast du tragfähige Vermeidungsstrategien und diese auch schon „gelebt“ ?
 
äh... illegale Drogen vllt?
Und: Fahreignung hat auch was mit Charaktereignung zu tun. Nein, die FsSt möchte keinen vorsätzlichen Drogen-Dauerstraftäter im Verkehr sehen.
Du hast gezeigt, dass Dir die Gesetzeslage scheixxegal war. Durch die Frage hast du gerade bewiesen, dass Du noch immer keine Idee davon hast, dass Du -> Straftäter bist. Es scheint Dir vollkommen egal zu sein, auch heute noch.
Respekt.
Danke für die schnelle Antwort!
Ja mir ist schon klar, dass ich wegen Drogen eine Abstinenz brauche, mir ging es damit rein um die Fragestellung „liegt eine stabile Abstinenz vor und ist nicht zu erwarten dass ich weiterhin Btm konsumiere“…
Und wie sich das von „Trennung zwischen Konsum und Fahren“ unterscheidet
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Um diese Fragen sicher beantworten zu können, erst einmal folgende Fragen:
Hey, danke für die schnelle Rückmeldung!
Die HD war 03/23, deinen FS hast du 02/24 abgegeben.
Was gab es dazwischen an Kommunikation mit der FEB ?
Die haben erstmal mein Urteil abgewartet was ca. 08/23 kam. Dann wurde ein äG gefordert
Ich gehe jetzt mal davpn aus, dass ein äG gefordert wurde ?
Wenn ja, wann ?
Wenn ja, hast du eines gemacht ?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis ?
Falls du es gemacht, hast du es bei der FEB abgegeben ?
Ja wurde gefordert. Gegen Ende 2023. Frage war ob ich jemals BtM konsumiert habe.
Habe keins gemacht und die Frist verstreichen lassen. Habe gelesen/gehört, dass das Geldverschwendung ist und danach sowieso eine Mpu kommt. Nach dem Neuantrag habe ich wieder eine Aufforderung zum äG bekommen. Bin dann zu FEB und habe gesagt, ich will eine MPU machen und den Konsum zugegeben.
Wurde dir die FE entzogen ?
Oder hast du freiwillig verzichtet ?
FE wurde entzogen
Du hast resp. wirst haben lückenlose AN von 06/23 - 02/26 ?
Auf welche Substanzen ?
Hast du auch AN für Alkohol ?
Nein lückenlos wird nur 1 Jahr sein, 14.02.25-14.02.26
Standard auf Drogen, habe keinen Alkohol AN
Ich gehe mal aufgrund der gefundenen Menge und der Strafe von 55TS von Eigenbedarf aus ?
War das so ?
Ja genau Eigenbedarf und Ersttäter
Es wurden 3 unterschiedliche Substanzen gefunden.
Diese 3 hast du also auch konsumiert…?
Ja ich habe die konsumiert. Cannabis wurde nicht gefunden, habe aber die Bestellung zugegeben
Hast du für jede Substanz deine Konsumhistorie aufgeschrieben ?
Habe den Hintergrund meines Konsums und den Einstieg bereits aufgeschrieben. Die genaue Historie bin ich aktuell noch am ausarbeiten.
Wie genau müssen die Mengenangaben und Daten sein?
Wie war oder ist dein Konsum von Alkohol ?
Hat sich immer auf Partys oder besondere Anlässe beschränkt. In der Zeit der Abstinenz gab es auch mal 2 Monate wo ich fast täglich getrunken habe. Das habe ich wieder aufgehört und trinke mittlerweile 1x im Monat ein paar Bier mit Freunden
Was hast du bisher an psychologischer Aufarbeitung gemacht ?
Offenere Gespräche mit meiner Familie, Freundin und Freunden sowie in der SHG
Konntest du deine inneren Motive ergründen ?
Ja. Geringes Selbstbewusstsein, Trauer, Überforderung im Alltag, wollte wo dazugehören
Hast du tragfähige Vermeidungsstrategien und diese auch schon „gelebt“ ?
Ja, Kontakt mit Konsumenten abgebrochen. Spreche Probleme offen an und suche mir Hilfe von meiner Familie oder in der SHG. Habe wieder mit Sport angefangen. Hier bin ich aktuell noch weiter am ausarbeiten bzw kommt das noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, FE-Entzug, nicht so gut.
Dann schließt die FEB auf Nichteignung.
Daher auch die Fragestellung.
Auch bist du ja nicht im StV aufgefallen, daher stellt sich die Frage nach Trennvermögen gar nicht.
Bei dem Einräumen des Konsums harter Drogen besteht auch außerhalb des StVs Nichteignung.
Daher ist sowieso Abstinenz Grundvoraussetzung für deine Fahreignung.

In deinem Fall empfehle ich dir 15 Monate AN auf THC, Btm, Alkohol.
So kannst du - quasi als Eintrittskarte- belegen, dass du keinerlei psychotrope Substanzen mehr konsumierst.
Alleine, dass du „während der Abstinenz fast täglich getrunken hast“, lässt diesen Schluss zu.

Zur psychologischen Aufarbeitung:
Bei der Erstellung deiner Konsumhistorie kommt es nicht auf das genaue Datum und jedes Gramm bzw. Tropfen an.
Es muss aber Folgendes ersichtlich sein:
Mit welcher Substanz hast du angefangen ?
In welchen Mengen ?
Welche Substanz kam wann dazu ?
Konsumsteigerung wann mit welcher Substanz ?
Gab es Spitzen oder Abstinenzphasen ?
Welche Zusammenhänge bestehen zu deinen Lebenphasen ?

Deine Motive sind noch viel zu oberflächlich.
Daher hast du auch noch keine zukünftig tragfähigen Vermeidungsstrategien.

Es wird eine sehr anspruchsvolle MPU werden, die eine dementsprechende Eintrittskarte und psychologische Aufarbeitung voraussetzt.
 
Okay, FE-Entzug, nicht so gut.
Dann schließt die FEB auf Nichteignung.
Daher auch die Fragestellung.
Auch bist du ja nicht im StV aufgefallen, daher stellt sich die Frage nach Trennvermögen gar nicht.
Bei dem Einräumen des Konsums harter Drogen besteht auch außerhalb des StVs Nichteignung.
Daher ist sowieso Abstinenz Grundvoraussetzung für deine Fahreignung.
Okay das macht Sinn, ist der Entzug wirklich so viel schlimmer als freiwillige Abgabe?
In deinem Fall empfehle ich dir 15 Monate AN auf THC, Btm, Alkohol.
So kannst du - quasi als Eintrittskarte- belegen, dass du keinerlei psychotrope Substanzen mehr konsumierst.
Alleine, dass du „während der Abstinenz fast täglich getrunken hast“, lässt diesen Schluss zu
Ich dachte mir schon, dass 15 Monate besser wären. Mit Alkohol bin ich natürlich nie in Erscheinung getreten und es ist nichts aktenkundig diesbezüglich.
Wenn ich einen AN für zusätzlich Alkohol erbringen will müsste ich ja nochmal von vorn anfangen…?

Fast täglich habe ich wie gesagt nur 2 Monate diesen Jahres während der Wiesenfestzeit getrunken. Ansonsten habe ich gar kein Problem mit Alkohol und kann auch gut darauf verzichten, nicht zuletzt wegen meinem Kraftsport der mit (regelmäßigem) Alkohol nicht vereinbar ist

Zur psychologischen Aufarbeitung:
Bei der Erstellung deiner Konsumhistorie kommt es nicht auf das genaue Datum und jedes Gramm bzw. Tropfen an.
Es muss aber Folgendes ersichtlich sein:
Mit welcher Substanz hast du angefangen ?
In welchen Mengen ?
Welche Substanz kam wann dazu ?
Konsumsteigerung wann mit welcher Substanz ?
Gab es Spitzen oder Abstinenzphasen ?
Welche Zusammenhänge bestehen zu deinen Lebenphasen ?

Deine Motive sind noch viel zu oberflächlich.
Daher hast du auch noch keine zukünftig tragfähigen Vermeidungsstrategien.

Es wird eine sehr anspruchsvolle MPU werden, die eine dementsprechende Eintrittskarte und psychologische Aufarbeitung voraussetzt.
Alles klar, danke. An die Ausarbeitung werde ich mich mal machen und hier wieder reinposten.
Bin tatsächlich hoch motiviert seitdem ich dieses Forum gelesen habe, weil ich mich nicht komplett allein und hilflos fühle
 
Das ist prima !
Genau, du bist nicht allein und hilflos :smiley138:

Mit den AN neu zu beginnen, die Notwendigkeit sehe ich nicht.
An deiner Stelle würde ich mal bei deinem Labor anrufen und fragen, ob du problemlos Alkohol mittesten lassen kannst.

Wenn du das letzte halbe Jahr zusätzlich Alkohol-AN hast, reicht das.
Wichtig ist, dass du bei der MPU auch Alkoholabstinenz angibst und auch sonst -also während des Konsums- keinen oder nur sporadisch sehr wenig ) Alkoholkonsum angibst.

Bei der Aufarbeitung helfen wir dir auch sehr gerne.
 
Mit den AN neu zu beginnen, die Notwendigkeit sehe ich nicht.
An deiner Stelle würde ich mal bei deinem Labor anrufen und fragen, ob du problemlos Alkohol mittesten lassen kannst.

Wenn du das letzte halbe Jahr zusätzlich Alkohol-AN hast, reicht das.
Ich habe mal gefragt (Synlab) und das einfach mit aufzunehmen geht nicht, ich müsste ein zusätzliches Abstinenzprogramm starten. Nachdem ich nurnoch weniger als 4 Monate bis zum Ende meiner Drogen AN habe, sollte ich dann wenigstens die letzten 3 Monate nachweisen? 6 Geht ja nicht mehr
 
Hey, ich melde mich mal wieder.
Bei mir kam leider ein Aufenthalt in der Psychiatrie dazwischen, deshalb verschiebt sich der Fragebogen etwas.

Vielleicht kann mir hier jemand etwas Aufschluss geben.

Ich bin seit Anfang Dezember freiwillig in die Psychiatrie um meine Depressionen zu behandeln.

Wurde auf Medis eingestellt. Lyrica und Bupropion. Lyrica ist ein BTM und Bupropion macht wohl positive Amphetamintests.

Jetzt frage ich mich, in wie fern sich das auf meine MPU auswirkt. Ich müsste ja wahrscheinlich ein Schreiben von der Klinik hier ausstellen lassen, wo steht dass ich mit den Medikamenten Auto fahren kann und brauche einen Medikationsplan?

Dadurch weiß dann wohl auch die MPU Stelle, dass ich in der Psychiatrie war und Depressionen habe.

Kann sich das negativ auswirken, zB mit zusätzlichen Fragestellungen oder wollen sie dann sogar den Entlassbericht haben?

Ich habe gerade nur etwas Paranoia, dass mir das alles zum Verhängnis wird
 
Kann sich das negativ auswirken, zB mit zusätzlichen Fragestellungen

Nein. Außer es ergeben sich vollkommen neue Sachverhalte, die ich in deiner Beschreibung nicht sehe.

oder wollen sie dann sogar den Entlassbericht haben?

Ja. Wenn du selbst eine Therapie anführst um deine Chancen bei der MPU zu verbessern wird ein Therapiebericht verlangt werden. Der dann etwas ausführlicher sein sollte. Ähnlich wie ein Abstinenzbehauptung die nur mit den entsprechenden Nachweisen akzeptiert werden darf.

Wenn Betroffene wie du ein Drogenproblem haben dürfen ihnen Ärzte grundsätzlich keine (also nur in Ausnahmefällen) drogenhaltigen Medikamente verschreiben. In dem Bericht sollte deshalb aufgeführt sein, das du den Arzt auf dein Drogenproblem hingewiesen hast. Darauf werden die Gutachter bei der MPU genau schauen.

Dann sollte aufgeführt sein auf welche drogenfreien Medikamente du zunächst eingestellt wurdest und warum die die dir nicht geholfen haben und dir deshalb die aktuellen verschrieben wurden.

Ich bin seit Anfang Dezember ...

Rund 4 Wochen erscheinen mir als Laien recht kurz, um zu versuchen dich auf unterschiedliche drogenfreie Medikamente zu testen und festzustellen, das sie nicht wirken. Zumal du auf die aktuellen Medikamente auch noch eingestellt werden musst. Nach den Erfahrungsberichten die ich kenne dauert der Vorgang meist 2 bis 3 Monate. Das könnte Gutchter bei einer MPU auch stutzig machen.
 
Also, zum Verhängnis werden wird es dir nicht werden.
Aber es könnte durchaus schwieriger werden.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass noch ein fäG gefordert werden wird aufgrund der Depression.

Was ich auch sehr kritisch sehe, ist das Pregabalin.
Es ist eher ein Antikonvulsivum, wird zwar auch in Einzelfällen bei Angststörungen eingesetzt, aber…
Neben der schon angesprochenen Drogenproblematik…
Mal abgesehen davon, dass die Fahrtüchtigkeit mindestens beeinträchtigt ist.

Hast du das in der Klinik mitgeteilt ?
Warum wurde dir das gegeben ?

Auf jeden Fall kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken…

LG :smiley138:
 
Also, zum Verhängnis werden wird es dir nicht werden.
Aber es könnte durchaus schwieriger werden.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass noch ein fäG gefordert werden wird aufgrund der Depression.

Was ich auch sehr kritisch sehe, ist das Pregabalin.
Es ist eher ein Antikonvulsivum, wird zwar auch in Einzelfällen bei Angststörungen eingesetzt, aber…
Neben der schon angesprochenen Drogenproblematik…
Mal abgesehen davon, dass die Fahrtüchtigkeit mindestens beeinträchtigt ist.

Hast du das in der Klinik mitgeteilt ?
Warum wurde dir das gegeben ?

Auf jeden Fall kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken…

LG :smiley138:
Sind ja alles nicht so gute Nachrichten.
Naja ich zieh auf jeden Fall die Therapie hier gar durch und werde die Woche entlassen.

Das Lyrica bekomme ich gegen Soziale Phobie. Habe bei der Aufarbeitung für die MPU festgestellt, warum ich überhaupt Drogen genommen habe und das war wegen Depression und Sozialer Phobie.

Und ja das wollte ich vor der MPU angehen weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte mich da vor den Prüfer zu setzen und von meinen Problemen zu erzählen.
Jetzt kann ich mir das durchaus gut vorstellen.

Hoffen wir mal das beste.

Die Frage ist natürlich auch, ob man das nicht verschweigen sollte weil der Drogentest vielleicht gar nicht anschlägt
 
Auf jeden Fall durchziehen !

Wurde außer Pregabalin noch Anderes ausprobiert ?
Wissen die behandelnden Ärzte von deiner Drogenvergangenheit ?

Verschweigen…nein !
Unter den Tisch fallen lassen kannst du es doch alleine schon nicht wegen der Abstinenznachweise…
 
Auf jeden Fall durchziehen !

Wurde außer Pregabalin noch Anderes ausprobiert ?
Wissen die behandelnden Ärzte von deiner Drogenvergangenheit ?

Verschweigen…nein !
Unter den Tisch fallen lassen kannst du es doch alleine schon nicht wegen der Abstinenznachweise…
Ja die Wissen davon, ich habs quasi genau so geschildert wie es war und wie ichs dem MPU Prüfer sagen würde und deswegen wurde mir das Zeug trotzdem gegeben. Hab das auch als Testlauf für die MPU benutzt.

Der Arzt hat auch gemeint, dass es eigentlich nicht geht wenn ich eine Drogenvergangenheit habe. Allerdings meinten sie dass ich sehr reflektiert bin und deswegen kann man das machen.

Bei mir kommen leider klassische SSRIs nicht in Frage wegen einer Nebenwirkung.
 
Das hört sich gut an !
Wenn dein Arzt das dem entsprechend ausführlich und medizinisch nachvollziehbar darlegt, sehe ich in der Medikation nicht so das Problem.
Abgesehen davon kommt die mentale Stabilität weit vor Auto fahren…:smiley138:
 
Habe den Fragebogen soweit mal ausgefüllt. Wäre nett wenn mir jemand sagen könnte, ob das ganze in die richtige Richtung geht. Ganz fertig ist es natürlich noch nicht :)


Was ist passiert?
Hausdurchsuchung am 23.03.2023 aufgrund einer 25g Cannabisbestellung im Darknet. Bei der Durchsuchung wurden 2,8g MDMA, 2 Ecstasy, 2,2g Amphetamingefunden. 2 Bongs
Vorgeschichte:

1.Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?

In der Grundschule bei einem Präventionsprojekt „Keine Macht Den Drogen“

2.Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Im Herbst 2020 habe ich das erste mal Cannabis geraucht. Ecstacy und Amphetamin Juni 2022.

3.Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
Das erste mal Cannabis im Herbst 2020. Hatte mich im Fitnessstudio angemeldet und dort 2 Freunde kennengelernt, wovon einer Dauerkiffer war. Ich kannte ihn von damals aus der Schule und habe bei ihm öfters mitgeraucht und mir dann auch mal selbst was für daheim gekauft. Habe dann meist am Wochenende 2-3 Joints oder Bongs geraucht. Ab und zu unter der Woche bis April2021. Dann habe ich wieder aufgehört, weil ich den Sport vernachlässigt habe.

Habe meine Ex-Freundin im August 2021 kennengelernt, die regelmäßig Cannabis geraucht hat. Wir haben dann zusammen regelmäßig geraucht. Das war so unser gemeinsames „Ding“. Der Konsum ist extrem auf fast täglich gestiegen und ging bis März 2022. Ca 3 Joints oder Bongs fast täglich. Am Wochenende mehr. Am meisten hatte ich in der Zeit von Januar bis März 2022 geraucht, weil ich da krankgeschrieben war und im April eine neue Arbeit angefangen habe. In dieser Zeit habe ich angefangen, mir größere Mengen im Darknet zu bestellen, weil es einfachgünstiger war. Da habe ich auch angefangen, mir meinen Konsum mit dem Verkauf von Cannabis zu finanzieren. Ich habe mehrbestellt und das dann an Freunde weiter verkauft. Rückblickend hätte ich hier schon merken müssen, dass das alles in die falsche Richtung geht.

Den Konsum hatte ich dann Ende März 2022 beendet, weil ich gut in die neue Arbeitsstelle kommen wollte und auch sonst wieder meinen Sport vernachlässigt habe.

Habe mich dann relativ schnell im April von meiner Freundin getrennt, habe gemerkt dass wir keine Gemeinsamkeiten haben außer Cannabis. Rückblickend kann ich sagen, dass ich damals relativ schnell gemerkt habe, dass wir gar nicht zusammen passen und deshalb der Konsum so gestiegen ist. Ich konnte nicht schlussmachen.

April 2022 haben mich Freunde nach dem Lockdown mit auf eine private Techno Party genommen. Dort wurde sehr offen auch harte Drogen konsumiert. Ich habe das erste mal dort nur Cannabis mitgeraucht, fande es aber nicht gut auf einer Party. Die anderen Drogen fande ich dort aber schon interessant. Vor allem wie viel Energie die anderen hatten und wie gut sie drauf waren und sich stundenlang unterhalten und tanzen konnten.

Die Partys waren alle 1-2 Monate. Beim 2. mal im Juni habe ich dort Ecstasy und Speed das erste mal konsumiert. Habe es dort von jemandem bekommen.

Der Konsum war im Grunde immer gleich auf diesen Partys, Ecstasy/MDMA und Speed. Ich habe dann immer 1 Ecstacy und mehrere Lines Speed genommen. Speed wurde über die Zeit auf jeden Fall mehr. Habe dann auch wieder mit Cannabis angefangen und habe es zuhause nach den Partys geraucht zum runterkommen.

Für mich war es dann ganz normal auf diesen Techno Partys zu konsumieren. Ich habe quasi das Feiern gehen mit Drogenkonsum verknüpft und konnte mir garnicht mehr vorstellen, nüchtern zu feiern.

Da es immer schwierig war, auf den Partys an Drogen zu kommen und sie dort seh teuer waren, habe ich mir das ebenfalls im Darknet bestellt, damit ich einen Vorrat habe und habe dort dann auch Drogen verkauft. Zuhause habe ich das nie konsumiert.

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Ich hatte es mal ausprobiert, fande es aber nicht gut. Alkohol war sowieso noch nie so meins.

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Zu besonderen Anlässen wie Silvester oder Geburtstagen Alkohol, 1 Bier oder 1 Glas Sekt. Im Jahr habe ich damals vielleicht insgesamt 4 Bier und 1 Sekt getrunken. Ansonsten fande ich Alkohol nie interessant und wurde eher müde dadurch. Zum Feiern gehen war es nichts für mich. Mittlerweile verzichte ich komplett auf Alkohol und gehe lieber mit einem klaren Kopf durch die Welt.

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Zigaretten 10-20 am Tag

7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Durch Cannabis wurde ich extrem faul und gleichgültig. Ich habe meine Wohnung nicht ordentlich gehalten und habe viel ungesundes Zeug wie Süßigkeiten gegessen. Ich habe dadurch meinen Sport vernachlässigt und habe zugenommen. Auch war die Konzentration tagsüber schlechter und ich habe öfters verschlafen.
Durch die harten Drogen hatte ich nach den Partys immer Schmerzen im Kiefer, Rücken und Beinen durch das lange Tanzen. Die Tage nach dem Konsum hatte ich eine depressive Verstimmung einige Tage und habe mich auch schonmal krankgemeldet in der Arbeit.

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, für mich hat das damals dazu gehört und ich habe die negativen Folgen ignoriert. Heute bin ich der Meinung, dass sich das für ein paar Stunden gut drauf sein einfach nicht lohnt.

9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
Es wurde nie ein Test gemacht

10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
Nichts
11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Nichts

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
-
13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich habe mir im Darknet 25g Cannabis bestellt. Daraufhin hatte ich am 23.03.2025 um 17:25 eine Hausdurchsuchung, wo 2,8g MDMA, 2,2g Amphetamin und 2 Ecstasy Tabletten gefunden wurden

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):

14. Was war der Zweck der Fahrt?
-
15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?

-
16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Da ich mittlerweile weiß, dass die Beeinträchtigung von den Drogen nicht nach einer Nacht schlaf verschwindet, bin ich bestimmt 200 mal unter Drogeneinfluss Auto gefahren.

17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe damals das Auto nach dem Konsum harter Drogen einen Tag stehen lassen. Ich war der Meinung zwei Nächte Schlaf reichen um am nächsten Tag wieder fahrtüchtig zu sein.
Bei Cannabis war ich der Meinung, dass ich keine beeinträchtigung nach einer Nacht schlaf habe.

18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Die Wahrnehmung, die Reaktion und Konzentration ist beeinträchtigt, auch wenn man denkt man steht nicht mehr unter der Wirkung der Droge.

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
Man kann noch lange nach dem Konsum unter dem Einfluss stehen. Bei Cannabis sind es bis zu 3 Tage, bei MDMA und Amphetamin sind es bis zu 4 Tage
20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ja, mittlerweile sind mir die Folgen davon bewusst. Die Gefahr einer Abhängigkeit ist immer da
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Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?

Damals habe ich den Drogenkonsum nicht als Problembewältigung gesehen. Durch meine Aufarbeitung habe ich festgestellt, dass es sehr wohl Probleme gab, die ich verdrängen wollte. Angefangen hat der Konsum mit Cannabis in der Corona Zeit, da ich viel alleine Zuhause war und mir so die Langeweile vertreiben wollte. Ich habe festgestellt, dass ich damals unzufrieden mit mir selbst war und zu einer Gruppe dazugehören wollte. Deshalb habe ich dann mit dem Konsum von Ecstacy und MDMA angefangen. Man hat immer gegenseitig auf sich aufgepasst und das hat mir daran auch so gefallen. Außerdem habe ich durch meine Aufarbeitung gemerkt, dass ich depressive Symptome und eine soziale Phobie hatte und bin deshalb mittlerweile in Behandlung und bekomme Medikamente dagegen.

22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Mein Umfeld wusste davon erstmal nichts. Vor meiner Familie habe ich versucht, das geheim zu halten. Ansonsten hatte ich damals fast nur Freunde, die ebenfalls konsumiert haben. Die fanden meinen Drogenkonsum nicht schlecht

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Meine damalige Freundin. Mit ihr habe ich immer sehr viel geraucht. Außerdem die lange Krankschreibung.

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
Nur der Zeit damals nicht. Ich war der Meinung ich habe kein Problem mit Drogen. Heute weiß ich, dass ich offen mit meiner Familie darüber hätte reden sollen

25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Nein

26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Ja, es gab immer mal wieder Pausen und verstärkten Konsum. Vor allem bei Cannabis. Zwischen April und August 2021 hatte ich eine Pause gemacht, weil ich dort viel am Leben teilgenommen habe, Sport gemacht habe etc. Dann habe ich meine damalige Freundin kennengelernt und wir haben das Kiffen für uns entdeckt und haben zusammen viel geraucht haben. Da warens bestimmt t 3 Joints oder Bongs fast täglich und am Wochenende mehr. Noch mehr gestiegen ist der Konsum im Januar 2022. Da war ich krankgeschrieben und entsprechend viel zuhause.
Der Konsum von Ecstacy und MDMA wurde auch über die Zeit einfach immer mehr. Bei jeder Party habe ich eigentlich mehr konsumiert als davor. Ich weiß noch, dass es beim ersten Konsum bei 3 Lines Speed und 1 Ecstacy geblieben ist, während ich bei den folgenden Partys teilweise 10 Lines konsumiert habe.

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Daran gehindert hat mich eigentlich nichts. Ich dachte damals, dass ich das brauche und es nicht so schlimm ist, weil ich ja arbeiten gehe und auf eigenen Beinen stehe.

28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Heute weiß ich, dass ich gefährdet war, abhängig zu werden. Diese Drogen machen nunmal abhängig.

29. Waren sie drogenabhängig?
Nein, gottseidank nicht. Ich bin froh, dass es nicht so weit gekommen ist
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Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Ich weiß mittlerweile, dass ich mich bei Problemen oder Sorgen an meine Familie, meine Freunde, meine Freundin und an die Selbsthilfegruppe wenden kann, die mir alle sehr viel Halt geben. Das Verhältnis zu meiner Familie ist seit der Abstinenz sehr viel besser geworden. Der klare Kopf hilft mir auch dabei, meine Probleme sofort anzugehen und sie nicht einfach nur wegzuschieben. Hätte ich das schon früher erkannt, hätte ich das verhindern können

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich weiß mittlerweile, dass mich der Konsum nicht weiterbringt im Leben und es mehr gibt als Konsum. Ich bin seit der Abstinenz viel klarer im Kopf, weiß was ich will im Leben und habe klare Ziele die ich verfolge. Drogen haben in meinem Leben keinen Platz mehr.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben


Der Knackpunkt war meine Hausdurchsuchung am 23.03.2023. Als ich die Tür öffnete und die Polizei reinkam, wurde mir schlagartig bewusst, was ich getan hatte. Das Gefühl, dann in der Polizeiwache zu sitzen und Fingerabdrücke und Bilder gemacht wurden werde ich nie vergessen. Ich habe das dann auch direkt meiner Familie, genauer meiner Oma, meinem Vater und meinem Bruder erzählt.

33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?

Weil ich mittlerweile weiß, dass die Drogen mehr Schaden anrichten als sie mir nützen. Ich kann auch sehr gut ohne Drogen abschalten oder Spaß haben.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Zu der Zeit der Hausdurchsuchung habe ich gar kein Cannabis mehr geraucht. Das war also kein Problem. Feiern gehen habe ich die ersten Monate gemieden. Dann aber wieder angefangen nüchtern feiern zu gehen. Das war erstmal sehr komisch und anstrengend, hat aber funktioniert und macht genauso viel Spaß.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Direkt geholfen haben mir eigentlich meine Oma, die ein offenes Ohr für mich hatte sowie mein Papa.

36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Durchweg positiv. Dadurch dass ich nicht mehr konsumiere, habe ich viel Anerkennung vor allem von meiner Familie, von Freunden und von meiner jetzigen Freundin bekommen.

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Direkt nach der Hausdurchsuchung hatte ich schon noch Kontakt. Ich hatte ja keine Freunde mehr die nichts mit Drogen zutun haben. Habe dann aber relativ schnell gemerkt, dass wir außer Konsum keine Gemeinsamkeiten hatten und habe den Kontakt beendet.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja direkt nach der Hausdurchsuchung habe ich mich nochmal mit meinem alten Freundeskreis getroffen. Dort wurde Cannabis geraucht und ich habe gemerkt, dass ich eher der Aussenseiter bin wenn ich nicht mitrauche.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich habe mittlerweile eine ganz andere Sichtweise auf Drogenkonsum. Durch die Aufarbeitung habe ich eher eine Abneigung zu Drogen und Konsumenten entwickelt und halte mich entsprechend von diesen fern.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein

41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Ich habe mich für die Abstinenz entschieden und werde keine Drogen mehr konsumieren.

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Ich bin mir bewusst, dass ich mein Leben lang aufpassen muss, nicht wieder in alte Muster zu fallen, allerdings schließe ich einen Rückfall mittlerweile aus, weil sich mein Leben seit der Abstinenz nur zum positiven Verändert hat und ich das nicht verlieren will.
Außerdem weiß ich jetzt, dass ich mich bei Problemen an meine Ansprechpartner wie meiner Familie, meinen Freunden, meiner Freundin oder an das Blaue Kreuz wenden kann, welche mir alle Halt geben.

43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Derzeit trinke ich überhaupt keinen Alkohol. Ich bin meine psychischen Probleme erfolgreich angegangen und habe für mich entschieden, komplett auf Alkohol zu verzichten. Es ist nicht vereinbar mit meinen Medikamenten und auch sonst nicht mit meinem Lebensstil.
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Schön, dass du wieder da bist :smiley138:

Wie geht es dir zur Zeit ?
Ich nehme an, du bist aus der Klinik entlassen ?
Hast du einen Abschlussbericht bekommen ?
( Den bitte -sorgfältig anonymisiert- zur Verfügung stellen )

Wie sieht das mit den AN aus ?
Im Profil-FB stand, -02/26 ?

Du willst Ende Februar in die Begutachtung ?
Welche Medikamente nimmst du in welcher Dosierung ?

Das wäre für mich wichtig, wie ich dich den FB kommentieren soll…

LG
 
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